Gegründet 1375

Geschichte

Das ältere Alt-Hartau besteht vermutlich seit dem 13. Jahrhundert, die Besiedelung von Neu-Hartau begann erst im Jahr 1725. Der Name leitet sich wahrscheinlich aus dem Althochdeutschen Wort harth für Gebirgswald ab. 1375 wurde der zur Herrschaft Grafenstein gehörige Ort als Harte (wie er heute noch Umgangssprachlich von vor allem älteren Hartauern benutzt wird) erstmals urkundlich erwähnt. Neben der Landwirtschaft ernährten sich die Bewohner Hartaus von der Weberei und Gartenbau, bis um 1835 der Braunkohlebergbau als Erwerbsquelle hinzukam. Anfangs wurde die Kohle im Untertagebau gefördert, ab 1903 bis 1953 im Tagebau.

Bereits 1931 gab es in Hartau Auseinandersetzungen über einen möglichen Anschluss an die Stadt Zittau. Bei eine Gemeindebürgerabstimmung, stimmte die Mehrheit der Bürger aber für die Eigenständigkeit. Dabei stimmten 305 von 602 Gemeindebürgern gegen die Vereinigung und nur 41 dafür. So wurde der Anschluss an die Stadt Zittau verhindert.

68 Jahre später, im Jahr 1999 wurde Hartau in die Stadt Zittau eingemeindet und ist seitdem ein Ortsteil davon.